3PTY (Three-Party)
Siehe: Dreierkonferenz
6-PIN-Western-Stecksystem
siehe: RJ11
8-PIN-Western-Stecksystem
siehe: RJ45
a/b-Wandler
Adapter, der die digitalen Signale des ISDN-Anschlusses für analoge Endgeräte wandelt. Im Gegensatz zur ISDN Anlage bietet er in der Regel keine Verbindungsmöglichkeit zu einem Computer sowie keine Gebührenauswertung. Der sonstige Leistungsumfang ist häufig ähnlich der einer ISDN-Anlage. Der a/b-Wandler stellt eine oder mehrere a/b-Schnittstellen zur Verfügung.
a/b-Schnittstelle
siehe: Analoge Nebenstelle
Abgehende MSN frei wählbar
Leistungsmerkmal von ISDN-Anlagen und ISDN-Telefonen, mit dessen Hilfe der Benutzer individuell bestimmen kann, welche MSN für das folgende Gespräch abgeschickt werden soll. Dies ist nicht nur entscheidend für die Rufnummernanzeige beim Angerufenen, sondern auch für die Gebührenabrechnung. Denn die Gesprächskosten, die auf der Abrechnung der Telekom unentgeltlich nach den MSN aufgeschlüsselt werden können, werden jeweils der MSN angelastet, die abgeschickt wird. Unterstützt die ISDN-Anlage oder das ISDN-Telefon diese Funktion nicht, werden alle Kosten der ersten MSN angelastet.
ADSL (Asymetric Digital Subscriber Line)
Asymetrische digitale Teilnehmeranschlussleitung.
ADSL-Modem
siehe: Modem
Aktive ISDN-Karten
Erweiterungskarte für den PC, die einen eigenen Mikroprozessor mitbringt. Sie übernimmt die Steuerung und Verwaltung der ISDN-übertragungsvorgänge und entlastet so den Hauptprozessor des Computers. siehe: ISDN-Karten
Amtsberechtigungsstufen
Bei vielen ISDN-Anlagen können den verschiedenen Teilnehmern unterschiedliche Berechtigungsstufen zugeteilt werden. Während beispielsweise Teilnehmer A nur Ortsgespräche führen darf, kann Teilnehmer B auch Ferngespräche einleiten.
Amtsleitung reservieren
Komfortmerkmal eines ISDN-Telefons, mit dessen Hilfe für den Fall, dass beide B-Kanäle besetzt sind, automatisch ein Rufsignal abgibt, sobald der nächste B-Kanal frei wird.
Analoge Nebenstelle
Schnittstelle, an der analoge Endgeräte wie Telefon oder Fax am ISDN betrieben werden können. Bei ISDN Anlagen werden an diese Schnittstellen die analogen Endgeräte angeschlossen.
Anklopfen
ISDN-Kürzel: CW (Call Waiting). ISDN-Merkmal beim Standard- und Komfortanschluss. Führt man ein Gespräch und wird von einem anderen Teilnehmer angerufen, ertönt ein akustisches Signal. Man kann dann entscheiden, ob man den zweiten Anruf annimmt oder ablehnt.
Anklopfschutz
Deaktiviert das Anklopfsignal, das mitunter ja auch als störend empfunden werden kann.
Anlagenanschluss
ISDN-Anschluss, der ausschließlich für den Betrieb einer ISDN-Anlage ausgelegt ist. Im Unterschied zum Mehrgeräteanschluss werden dem Anlagenanschluss Durchwahlnummern zugeordnet, die die direkte Durchwahl zu einzelnen Endgeräten ermöglicht.
Anruffilter
siehe: Sperrung von Rufnummern
Anrufliste
Komfortmerkmal von ISDN-Telefonen, das vermerkt, wer während der eigenen Abwesenheit angerufen hat. Im Durchschnitt werden zehn bis 20 Anrufe, meistens mit Telefonnummer, Datum und Uhrzeit gespeichert. Auf Wunsch können die Teilnehmer direkt aus dieser Liste heraus zurückgerufen werden.
Anrufweiterschaltung
ISDN-Kürzel: CF (Call Forwarding). Zu unterscheiden von der Rufumleitung. Das Weitergeben eines Anrufs an eine andere Rufnummer, und zwar bereits in der Ortsvermittlungsstelle der Telekom. Der Anruf erreicht also gar nicht erst den ursprünglichen Anschluss. Es gibt drei Arten von Anrufweiterschaltungen, die derzeit in Deutschland verfügbar sind: sofort (CFU, Call Forwarding Unconditional), bei Besetzt (CFB, Call Forwarding Busy) und bei Nichtmelden (CFNR, Call Forwarding No Reply).
Anrufweiterschaltung während der Rufphase
siehe: Rufumleitung
AOC-D (Advice of Charge during the call)
siehe: übermittlung der Entgeldinfo am Ende der Verbindung
AOC-E (Advice of Charge at the end of the call)
siehe: übermittlung der Entgeldinfo während der Verbindung
Asymetrische digitale Teilnehmeranschlussleitung.
siehe: ADSL (Asymetric Digital Subscriber Line)
Automatische Amtsholung
Um Externgespräche zu führen, muss an einer ISDN-Anlage eine Amtskennzahl eingegeben werden, in der Regel ist dies die Null. Erst danach hört man das Freizeichen. Andernfalls will man ein Gespräch mit einem internen Teilnehmer führen. Die automatische Amtsholung erledigt dies selbständig. Beim Abheben des Hörers ertönt also sofort das Freizeichen.
Automatischer Rückruf
siehe: Rückruf bei Besetzt
Audioformat
Bekannte Audioformate sind etwa WAV oder MP3. Sprache, Geräusche oder Musik werden beim Aufnehmen digitalisiert in das WAV-Format. Bestimmte Kodierverfahren komprimieren diese Daten in ein Audioformat wie MP3. Dadurch reduziert sich die Datenmenge erheblich - eine Bedingung für die Internet-Telephonie.
B-Kanal
Nutzkanal, von denen ein ISDN-Basisanschluss zwei zur Verfügung stellt.
Babyruf
Auch Seniorenruf oder Direktruf genannt. Nach Abheben des Hörers (bei einigen Varianten auch erst nach Betätigung einer beliebigen Taste) wählt das Telefon automatisch eine vorprogrammierte Rufnummer.
BTX (Bildschirmtext)
Videotext-ähnliches Datensystem der Deutschen Bundespost. Inzwischen eingestellt.
BBAE
Telekom-Bezeichnung für den Splitter.
Bildschirmtext
siehe: BTX
CAPI (Common ISDN Application Programming Interface)
Treiber, der die Kommunikation zwischen ISDN-Endgerät und Anwendung ermöglicht. Die Capi 1.1 ist ein 16-Bit-Treiber, die Capi 2.0 gibt es in der 16-Bit und 32-Bit-Treiber Version. Die Dual-Capi vereint beide Treiber (1.1 und 2.0) in einem Modul(16-Bit-Version)
CCBS (Completion of Calls to Busy Subscriber)
siehe: Rückruf bei Besetzt
CD (Call Deflection)
siehe: Rufumleitung
CF (Call Forwarding)
siehe: Anrufweiterschaltung
CFB (Call Forwarding Busy)
siehe: Anrufweiterschaltung
CFNR (Call Forwarding No Reply)
siehe: Anrufweiterschaltung
CFU (Call Forwarding Unconditional)
siehe: Anrufweiterschaltung
CLIP (Calling Line Identification Presentation)
siehe: übermittlung der Rufnummer
CLIR (Calling Line Identification Restriction)
siehe: Unterdrückung der Rufnummer
Common ISDN Application Programming Interface
siehe: CAPI
Computer Telefon Integration
Abkürzung: CTI. Die direkte Verbindung von Telefon zum Arbeitsplatz PC erfolgt meist mit über eine serielle Schnittstelle (V.24). Der TAPI-Treiber des Telefon Herstellers wird auf dem Arbeitsplatz PC installiert. Dieser Treiber ermöglicht der Software den Zugriff auf Funktionen des Telefons. Sie können damit wählen, auflegen, annehmen und die Rufnummern der Anrufer auf dem PC anzeigen und auswerten. Je nach Funktionsumfang des Treibers sind auch weitere Funktionen möglich.
COLP (Connected Line Identification Presentation)
siehe: übermittlung der eigenen Rufnummern
COLR (Connected Line Identification Restriction)
siehe: Unterdrückung der eigenen Rufnummer
Codec
Ein Verfahren, das Daten kodiert und dekodiert. Digitale Telefone, etwa ISDN-Geräte oder Handys, wandeln mit Codecs analoge in digitale beziehungsweise digitale in analoge Signale um.
CONF
ISDN-Abkürzung: Große Konferenz
CTI (Computer Telephone Integration)
siehe: Computer Telefon Integration
CW (Call Waiting)
siehe: Anklopfen
D-Kanal
Steuerkanal eines ISDN-Anschlusses.
Digital Subscriber Line
siehe: DSL
Digital Subscriber Signalling System No.1
siehe: DSS1
Digitale Teilnehmeranschlussleitung
siehe: DSL
Direktruf
siehe: Babyruf
Dreierkonferenz
ISDN-Kürzel: 3PTY (Three-Party). Zusammenschaltung mit zwei externen Teilnehmern (ISDN- oder Analognetz-Kunden).
DSL (Digital Subscriber Line)
Digitale Teilnehmeranschlussleitung. übertragungsverfahren zur gleichzeitigen digitalen Datenübermittlung über eine Telefonleitung. DSL ist die Nutzung einer Telefonleitung im höheren Frequenzspektrum zur breitbandigen Datenübertragung.
DSS1 (Digital Subscriber Signalling System No.1)
Protokoll zwischen ISDN-Endgerät und Ortsvermittlungsstelle. Die Informationen werden über den D-Kanal gesendet. Vorgänger war das nur national gültige Protokoll 1TR6.
Fernkonfiguration
Konfigurierung einer ISDN-Anlage aus der Ferne. Dabei gibt der Kunde dem Hersteller seine Wünsche an, dieser programmiert die Software entsprechend und spielt die Daten nach Freigabe durch den Kunden per ISDN in die Anlage ein.
Fernprogrammierung
Hierbei programmiert der Benutzer seine ISDN-Anlage aus der Ferne. Dies ist insbesondere die Rufumleitung interessant, die man so auch von extern beeinflussen kann.
Firmware
Die Betriebssoftware eines Gerätes, etwa von Handys, ISDN-Anlagen oder Telefonen. Sie regelt, wie sich das Produkt jeweils verhält, also wie es zum Beispiel auf einen Tastendruck reagiert oder was im Fall eines eingehenden Anrufes passiert. Diese Software ist gespeichert in Eproms oder Flash-Eproms.
Flatrate
siehe: Volumentarif
Freisprecheinrichtung
Komfortmerkmal eines Telefons, das Freisprechen ermöglicht.
Freisprechen
Die Freisprechanlage eines Telefons ermöglicht nicht nur das Lauthören, sondern über ein eingebautes Mikrofon auch das Sprechen mit dem Teilnehmer bei aufgelegtem Telefonhörer. Auf diese Weise können auch weitere im Raum anwesende Personen an dem Gespräch teilnehmen.
Gebühreninformation
siehe: übermittlung der Entgelt-Informationen
Gateway
Das ist ein Vermittlungsrechner, der Netzwerke miteinander kommunizieren lässt, obwohl ihnen verschiedene Protokolle zugrunde liegen. Eine ähnliche Funktion und daher auch den gleichen Namen haben Gateways im Bereich der IP-Telefonie: IP-Telefone schicken über Internetprotokoll kleine Datenpäckchen los. Hat der Angerufene nur ein normales Telefon, wandelt ein Gateway die Dateien in Signale um, die das Telefon verstehen kann.
Halten
ISDN-Kürzel: HOLD. Unterbrechen und Wiederherstellen einer bestehenden Verbindung. Ermöglicht insbesondere Rückfragen und Makeln.
HOLD
siehe: Halten
Interner S0-Bus
ISDN-Anlagen mit internem S0-Bus ermöglichen die Kommunikation zwischen analogen und ISDN-Telefonen, also beispielsweise die Vermittlung eines Gesprächs oder Interngespräche. Ohne internen S0-Bus ist dies nicht möglich und Gespräche müssen etwa vom ISDN-Telefon mit Hilfe der Funktion Umstecken am Bus in der Ortsvermittlungsstelle geparkt und vom analogen Telefon wieder entparkt werden. Außerdem muss die ISDN-Anlage diese Funktion natürlich auch anbieten.
Integrated Services Digital Network
siehe: ISDN
Internet Protocol
siehe: IP
Internet Service Provider
siehe: ISP
IP (Internet Protocol)
Steht für Internet Protocol und bezeichnet den Datenübertragungsstandard im Internet. Er definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen im weltweiten Computerverbund.
ISDN (Integrated Services Digital Network)
Ein dienstintegrierendes digitales Netz. Wobei die Integration zum Beispiel von Telefon, Fax oder Datenübertragung gemeint ist.
ISDN-Anlage
Verbindet die Kundenendgeräte mit dem ISDN.
ISDN-Karte
Steckkarten, die in den Computer eingebaut werden, um ihn mit dem ISDN zu verbinden.
ISDN, Wichtige Abkürzungen
CLIP, CLIR, COLP, COLR, AOC-D, AOC-D, CW, CF, 3PTY, CONF, CCBS, CD, TP, HOLD
ISP (Internet Service Provider)
Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen, z.B. Internetzugang.
Kanal
Der ISDN-Anschluss kommt zwar wie der analoge Telefonanschluß mit zwei Drähten ins Haus, doch unterscheidet man bei ISDN die beiden logischen Nutzkanäle, B-Kanäle genannt (die nichts mit den physikalischen Kabeln zu tun haben!), und den Steuerkanal, D-Kanal genannt.
Kanalbündelung
Gleichzeitige Nutzung der beiden B-Kanäle eines ISDN-Anschlusses zum Datentransfer. Die übertragungsgeschwindigkeit verdoppelt sich dadurch auf 128000 Bit pro Sekunde. Die Gebühren verdoppeln sich allerdings ebenso. Zu unterscheiden ist die Kanalbündelung beim Eurofile-Transfer von der Kanalbündelung beim DFü-Netzwerk (z.B. für den Internet-Zugang). Ob beide Varianten oder nur eine davon angeboten werden, hängt von der Software des Herstellers der ISDN-Karte ab.
Komfortanschluss
ISDN-Anschluss, der zwei Leistungsmerkmale mehr als der Standardanschluss bietet: Anrufweiterschaltung und übermittlung der Gebühren am Ende der Verbindung.
Kurzwahlspeicher
Komfortmerkmal eines Telefons, mit dem eine begrenzte Anzahl von Rufnummern speziellen Kurzwahlcodes zugeordnet werden können. So kann zum Beispiel über die Tastenkombination »#«, »5« die fünfte Kurzwahlnummer aufgerufen werden.
Lauthören
Per Tastendruck können alle im Raum Anwesenden ein Telefongespräch über den eingebauten Lautsprecher mithören. Siehe auch Freisprechen.
Makeln
Teilnehmer A hat eine Verbindung zu B und eine zweite zu C aufgebaut. Er spricht abwechselnd mit B und C, während der jeweils nicht aktive Gesprächspartner gehalten wird.
Masquerading
siehe: NAT (Network Adress Translation)
Mehrfachrufnummer
siehe: MSN
Mehrgeräteanschluss
ISDN-Anschluss, der im Gegensatz zum Anlagenanschluss statt eines Durchwahlnummernblocks bis zu zehn MSN zur Verfügung stellt. Dies ist die gebräuchlichste Art des ISDN-Anschlusses bei Privatkunden.
MSN (Multiple Subscriper Number)
Dt: Mehrfachrufnummer. Die Rufnummern eines ISDN-Mehrgeräteanschlusses . Sie dienen der gezielten Adressierung der Endgeräte, also etwa einer separaten Nummer für das Faxgerät. Im Grundpreis des Standard- und Komfortanschlusses sind drei MSN enthalten. Bis zu 7 weitere sind kostenlos zu beantragen. Einem ISDN-Anschluss können somit bis zu zehn MSN zugeordnet werden.
Modem
Der ADSL-Modulator/DEModulator. Wandelt ein digitales in ein analoges Signal zur übertragung über z.B. eine Telefonleitung.
NAT (Network Adress Translation)
Auch Masquerading. Umsetzung eines lokalen TCP/IP-Subnetzes auf eine offizielle Internet-IP.
NTBA
ISDN-Box. Wandelt das 2-Draht ISDN-Signal des UK0-Bus ins 4-Draht ISDN-Signal des S0-Bus.
NTBBA
Telekom-Bezeichnung für das ADSL-Modem.
PPP (Point to Point Protocoll)
Punkt-zu-Punkt-Protokoll. Wird für Datentransfer mit Modem verwendet.
PPPoE (Point to Point Protocoll over Ethernet)
Punkt-zu-Punkt-Protokoll über Ethernet. Wird für Datentransfer mit ADSL-Modem über Ethernet verwendet.
PPTP (Point to Point Tunnel Protocoll)
Punkt-zu-Punkt-Tunnel-Protokoll. Wird für VPN verwendet.
RJ11
auch W6 oder 6-Pin-Western-Stecksystem. Steckersystem für analoge Telefongeräte, in den USA gebräuchlich.
RJ45
auch W8 oder 8-Pin-Western-Stecksystem. Steckersystem für ISDN-Geräte (am S0-Bus).
RegTP
Abkürzung für die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post.
Rückfragen
A hat eine Verbindung zu B aufgebaut. über die Funktion »Halten« unterbricht er das Gespräch kurzfristig, um eine zweite externe oder interne Verbindung zu Teilnehmer C aufzubauen. Wird die Verbindung zu C sofort wieder beendet, spricht man von Rückfragen. Schaltet A jedoch zwischen B und C hin und her, nennt man das Makeln.
Rückruf bei Besetzt
ISDN-Kürzel: CCBS (Completion of Calls to Busy Subscriber). Teilnehmer A ruft bei B an, bei diesem ist besetzt. A programmiert einen automatischen Rückruf. Sobald B auflegt, ruft die Vermittlungsstelle bei A (!) an. Dieser erhält eine Rückruf-Nachricht auf dem Display seines ISDN-Telefons, hebt ab. In diesem Augenblick stellt die Ortsvermittlungsstelle die Verbindung zu Teilnehmer B her. Es klingelt bei B.
Rufumleitung
ISDN-Kürzel: CD (Call Deflection). Muss explizit für jeden ISDN-Anschluss freigeschaltet werden. CD eröffnet die Möglichkeit, einen ankommenden Anruf während des Klingelns an eine beliebige Rufnummer weiterzuleiten, ohne dabei das Gespräch anzunehmen. Da der Anrufer keinen Einfluss darauf hat, wohin er geleitet wird (zum Beispiel auf ein Handy), zahlt der Weiterleitende die entsprechenden Gebühren. Dem Anrufer werden lediglich die normalen Telefonkosten bis zu dem Anschluss, den er angewählt hat in Rechnung gestellt.
Rufumleitung über den zweiten B-Kanal
ähnlich wie bei der Anrufweiterschaltung wird ein Anruf an eine andere Zielrufnummer transferiert. Während letztere die Ortsvermittlungsstelle der Telekom realisiert, wird die Rufumleitung intern von der ISDN-Anlage umgesetzt. Der Anruf geht über den ersten B-Kanal ein und über den zweiten wieder aus. Damit sind beide »Leitungen« belegt. Die Kosten für die weitergehende Verbindung über den zweiten B-Kanal trägt der Besitzer der ISDN-Anlage, jedoch nur in Höhe des normalen Verbindungsentgelts ohne den Weiterschaltungs-Aufpreis der Telekom.
Router
Auch das ist ein Vermittlungsrechner. Allerdings sorgt ein Router dafür, dass ein bestimmtes Protokoll weitergeleitet wird. Er kann Protokolle nicht umwandeln. Beispiel: In Haushalten sind manchmal mehrere Surfer gleichzeitig unterwegs - mit einem DSL-Anschluss. Der Router sorgt in dem Fall dafür, dass die einzelnen IP-Anfragen zum Server der Provider gebündelt werden und dessen Antworten die Surfer erreichen.
SDSL (Symetric Digital Subscriber Line)
Symetrische digitale Teilnehmeranschlussleitung. Up- und Downstream sind gleich schnell (symmetrisch).
Session Initiation Protocol
siehe: SIP
SIP (Session Initiation Protocol)
SIP ist ähnlich wie IP ein Netzwerkprotokoll, mit dem zwei und mehr Teilnehmer untereinander kommunizieren können. In der Internet-Telephonie hat sich das Protokoll als Standard etabliert. VoIP-Anbieter wie Sipgate tragen das Kürzel in ihrem Namen.
S0-Bus
ISDN Gerätebus zwischen NTBA und den ISDN-Endgeräten (z.B. Telefon), meist mit RJ45-Steckersystem.
Sperrung von Rufnummern
Ankommend: Mit diesem Komfortmerkmal kann ein ISDN-Telefon (oder ein analoges Telefon an einer ISDN-Anlage mit dem entsprechenden Leistungsmerkmal) anhand der eingehenden Rufnummer entweder den Ruf abweisen oder signalisieren, je nach Programmierung der jeweiligen Filter-Funktion. Abgehend: Mit diesem Komfortmerkmal kann die Anwahl bestimmter Rufnummern von einem ISDN-Telefon (oder von einem analogen Telefon an einer ISDN-Anlage mit dem entsprechenden Leistungsmerkmal) aus unterbunden werden, also etwa Rufnummern, die mit 0180 oder 0190 (demnächst: 0900) beginnen.
Splitter
Der ADSL-Splitter dient der Abtrennung des ADSL-Signals aus der Telefonleitung. Realisiert wird dies mit einer Frequenzweiche.
Standardanschluss
ISDN-Anschluss mit drei MSN sowie einer Reihe von Leistungsmerkmalen wie Anklopfen, Dreierkonferenz oder Rückruf bei Besetzt. Siehe auch Komfortanschluss.
Symetric Digital Subscriber Line
siehe: SDSL
T-DSL
ADSL der Deutschen Telekom (meist im Bundle mit Flatrate von T-Online).
TAE (Telefon Abschluss Einheit)
Derzeit in Deutschland gebräuchliches Steckersystem für die Telefondose und analoge Geräte.
TAPI (Telephony Application Programming Interface)
Schnittstelle von Microsoft, die computergestütztes Telefonieren aus jeder Anwendung heraus ermöglicht.
TCP/IP (Transfer Control Protocol / Internet Protocol)
Paketorientiertes Datenübermittlungsprotokoll im Internet.
Telefon Abschluss Einheit
siehe: TAE
Telefonbuch
Komfortmerkmal eines Telefons, das Name und Rufnummer mehrerer Teilnehmer speichert.
Telephony Application Programming Interface
siehe: TAPI
TP
ISDN-Abkürzung: Umstecken am Bus.
Transfer Control Protocol / Internet Protocol
siehe: TCP/IP
übermittlung der eigenen Rufnummer
An den Angerufenen, ISDN-Kürzel: CLIP (Calling Line Identification Presentation). Teilnehmer A ruft bei B an. Bei B erscheint die Rufnummer von A auf dem Display des Telefons. An den Anrufer, ISDN-Kürzel: COLP (Connected Line Identification Presentation). Teilnehmer A ruft bei B an. Die Rufnummer von B wird auf dem Telefon von A angezeigt. Relevant, wenn B etwa eine Anrufweiterschaltung programmiert hat: dann sind gewählte Nummer und übertragene Nummer nicht identisch.
übermittlung der Entgeldinformationen
Am Ende der Verbindung, ISDN-Kürzel: AOC-D (Advice of Charge during the call). übermittelt die Entgelt-Information am Ende der Verbindung. Während der Verbindung, ISDN-Kürzel: AOC-E (Advice of Charge at the end of the call). übermittelt die Entgelt-Informationen nicht nur während sondern auch am Ende der Verbindung.
Unterdrückung der eigenen Rufnummer
An den Angerufenen, ISDN-Kürzel: CLIR (Calling Line Identification Restriction). Sperrung der Anzeige der eigenen (CLIP) Rufnummer. An den Anrufer, ISDN-Kürzel: COLR (Connected Line Identification Restriction). Sperrung der Anzeige der Rufnummer des anderen (COLP).
Upstream
Datenstrom vom Kunden zum Provider.
Virtual Private Network
siehe: VPN
Virtuelle Telefonanlage
Eine virtuelle Telefonanlage ist eine softwarebasierte Telefonanlage, die nicht am Betriebsort, sondern zentral in einem Rechenzentrum befindlich ist.
Volumentarif (Flatrate)
Internet-Provider bieten für Breitbandanschlüsse verschiedene Tarifmodelle an. Eine Option für Poweruser ist die Flatrate. Dafür können Surfer für einen festen monatlichen Betrag rund um die Uhr surfen und unbegrenzt Dateien herunterladen. Für gelegentlichen Einsatz ist der Volumentarif günstiger.
Voice over IP (VoIP) - Voice over IP Telefonanlage - VoIP ISDN Telefonanlage
Die entscheidende Technik für die Internet-Telephonie. Die Sprache/Stimme wird mit Hilfe eines digitalen Kompressionsverfahrens in Datenpakete zerlegt. Und dann via Internetprotokoll in Computernetzwerken verschickt.
VPN (Virtual Private Network)
Bezeichnet eine logische Datenverbindung zwischen zwei Computern.
W6-Stecker
siehe: RJ11
W8-Stecker
siehe: RJ45
Zielwahltasten
Komfortmerkmal eines Telefons, über das eine begrenzte Anzahl von Rufnummern speziellen Tasten zugeordnet werden können. Auf diese Weise können die programmierten Nummern mit einem Tastendruck angewählt werden. |
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